Episode 16, Displaced Persons als Akteur*innen der Erinnerungskultur, Gast: Sarah Grandke

In dieser Podcastfolge spricht Franziska Lamp-Miechowiecki mit der Historikerin Sarah Grandke über die Rolle von polnischen und ukrainischen Displaced Persons (DPs) als „memory activists“ in Deutschland und Österreich nach dem Zweiten Weltkrieg. Außerdem wird darüber diskutiert, wie Migrationserfahrungen der Nachkriegszeit heute in der Geschichtsvermittlung aufgearbeitet werden und ein Blick auf die Emigration vieler DPs nach Übersee geworfen. Darüber hinaus teilt Sarah Grandke Einblicke in ihre Recherchen in (Familien)Archiven und Diasporagemeinschaften weltweit.

Redaktion: Franziska Lamp-Miechowiecki
Produktion: Magdalena Ragl, Franziska Lamp-Miechowiecki 

Musik verwendet von: https://gemafreie-musik-online.de

Hier geht es zur Episode mit Sarah Grandke:

Sarah Grandke ist Historikerin, Kuratorin und Doktorandin an der Universität Regensburg, Deutschland. Sie hatte mehrere Stipendien, unter anderem an der Australian National University, Canberra und dem Sydney Jewish Museum in Australien sowie im Rahmen des ERC-Projekts „Global Resettlement Regimes: Ambivalent Lessons learned from the Postwar (1945-1951)“ an der Universität Wien. Außerdem erhielt sie ein Stipendium des Deutsch-Historischen Instituts in Warschau, Polen. Von 2018 bis 2023 war Grandke Kuratorin am Hamburger Dokumentationszentrum „denk.mal Hannoverscher Bahnhof“ zu Deportationen von Jüdinnen/Juden und Roma zwischen 1933 und 1945. 2016 bis 2018 arbeitete sie in der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg und war zuvor Kuratorin am Münchner Dokumentationszentrum für die Geschichte des Nationalsozialismus in einem Ausstellungsprojekt zur Geschichte der Sinti und Roma in Bayern.