
23. Episode: Migration als europäischer Dauerzustand. Historische Perspektiven und politische Realitäten, Gast: Gerald Knaus
In dieser Episode von "Transit" spricht Philipp Strobl mit Gerald Knaus über Flucht und Migration als Konstanten europäischer Geschichte. Aktuelle Fluchtbewegungen werden historisch eingeordnet und den Erfahrungen des 20. Jahrhunderts gegenübergestellt. Im Fokus stehen die politische Polarisierung der Migrationsfrage, ihre Instrumentalisierung im öffentlichen Diskurs und die Frage, wie eine realistische, rechtsstaatlich und humanitär fundierte europäische Migrationspolitik aussehen kann.
Redaktion: Philipp Strobl
Produktion: Magdalena Ragl
Musik verwendet von: https://gemafreie-musik-online.de
Hier geht´s zur Episode mit Gerald Knaus
File size: 22 MB

Gerald Knaus ist Gründungsvorsitzender der European Stability Initiative (ESI), eines in Berlin ansässigen Thinktanks, der zu Demokratie, Migration, Menschenrechten und europäischer Stabilität arbeitet. ESI entwickelte 2016 die Grundlage für die EU-Türkei-Erklärung zu Migration. 2017 trug ESIs Arbeit zur Aufdeckung des „Kaviardiplomatie“-Korruptionsskandals im Europarat bei. Neben seiner Rolle bei ESI ist Knaus regelmäßiger Dozent für Südosteuropa am NATO Defense College in Rom und war Fellow an der Harvard Kennedy School sowie am Institut für die Wissenschaften vom Menschen in Wien. Zu seinen Büchern zählen Can Intervention Work? (2011, gemeinsam mit Rory Stewart), der Spiegel-Bestseller Welche Grenzen brauchen wir? (2020), Wir und die Flüchtlinge (2022) sowie zuletzt Welches Europa brauchen wir? (2025, gemeinsam mit Francesca Knaus) über die Zukunft Europas und die Herausforderung, Demokratie gegen autoritäre Bedrohungen zu verteidigen. Er studierte in Oxford, Brüssel und Bologna und lebt in Berlin





